top of page
Nyhavn - Kopenhagen
Göteborg

zurück

Gotland

vor

Malmö haben wir uns als Standort ausgesucht, um von hier aus den südlichen Zipfel von Südwest-Schweden zu erkunden. Außerdem liegt Malmö direkt "gegenüber" von Kopenhagen, wo wir auch noch nicht waren - und der Gedanke über die Öresund-Brücke zu fahren ist ebenfalls reizvoll. Das werden wir also morgen oder übermorgen noch machen. Zunächst schauen wir uns etwas Malmö selbst an. Für uns war das aber keine besonders reizvolle Stadt. Es gibt zwar viele schöne Grünanlagen und durch die Stadt fließen Kanäle, aber der Funke ist auf uns nicht so recht übergesprungen.

Malmöhus
"Turning Torso"
Malmö

Unser Tagesausflug an die Südwestspitze Schwedens soll mit einem Blick auf die Öresund-Brücke beginnen, was sich jedoch als gar nicht so einfach herausstellen soll. Ausgerechnet heute findet nämlich ein Marathon statt, der von Kopenhagen über die Brücke nach Malmö führt. Daher ist hier alles abgesperrt und auch die üblichen Aussichtspunkte sind nur schwer zu erreichen. Die zuständigen Veranstalter und Polizisten sind jedoch sehr freundlich und da es noch etwas dauert, bis die Läufer eintreffen, lässt man uns durch die Absperrungen.

Die Öresund-Brücke ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr. Sie bildet zusammen mit dem Drogdentunnel und der künstlichen Insel Peberholm die mautpflichtige Öresundverbindung, welche die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in Schweden verbindet und damit maßgeblich die Öresundregion erschlossen hat. Die Grenze verläuft 883 Meter westlich vom westlichen Pylonenpaar und ist durch Schilder markiert. Die Brücke wurde am 1. Juli 2000 dem Verkehr übergeben. Die Gesamtlänge des Brückenzuges beträgt 7.845 Meter. Die eine Milliarde Euro teure Brücke wurde in 40 Monaten gebaut.

Öresund-Brücke
Öresund-Brücke

Unser erstes Tagesziel außerhalb von Malmö ist "Ales Stenar", was soviel heißt wie "Steine von Ale". Ales Stenar in Kåseberga ist die größte erhaltene Schiffssetzung in Schweden. Das über 1.400 Jahre alte Monument steht auf einem Plateau oberhalb der Steilküste in der Nähe des malerischen Fischerdorfes, rund 20 Kilometer südöstlich von Ystad und wird auch gerne als das schwedische Stonehenge bezeichnet- hüstel 😁. Dafür darf man hier zwischen den Steinen umherlaufen, was in Stonehenge verboten ist - Fluch und Segen zugleich. Ales Stenar besteht aus insgesamt 59 senkrecht in Form eines Schiffsrumpfes aufgestellten Steinen. Gemessen an den sonst üblichen Schiffssetzungen in Schweden, die recht häufig vorkommen, hat Ales Stenar mit einer Länge von 67 Metern und einer Breite von 19 Metern gewaltige Ausmaße. Die beiden Steine, die Bug und Heck darstellen, sind etwa je drei Meter hoch und haben etwa die doppelte Höhe der restlichen Steine. Das Gewicht der einzelnen Steine liegt zwischen 500 und 1.800 kg. Nach den letzten archäologischen Untersuchungen im Jahre 1997 wird die Entstehung der Anlage auf die Zeit um 600 datiert. Die Funde innerhalb der Steinsetzung und unter den Steinen konnten zweifelsfrei auf Zeiträume von 400 bis 900 datiert werden.

Ales Stenar
Ales Stenar
Ales Stenar
Ales Stenar

In Reiseführern und Reiseberichten zu Südschweden wird immer auch Ystad als eine der besonders schönen Städtchen beschrieben - nun ja, wir sind wohl zu verwöhnt. Möglicherweise liegt die Anziehungskraft von Ystad auch einzig daran, dass hier die Wallander-Krimis von Hennig Mankell spielen und somit - wie so oft - mehr draus gemacht wird.

Ystad
Der örtliche Optiker
Sankta Maria kyrkoplan
Sankta Maria kyrkoplan

Zum Abschluss des Tages machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Falsterbo - um genau zu sein, an den zugehörigen Strand und seine hübschen Strandhäuschen. Nur rund 30 Kilometer von der Großstadt Malmö entfernt liegt mit der Halbinsel Falsterbo ein Badeparadies für Einheimische und Touristen. Traumhafte Sandstrände mit bunten Umkleidekabinen laden zum Schwimmen im Meer ein, die Naturreservate rundherum dagegen zum Spazierengehen und Erholen. 

Falsterbo
Falsterbo
Falsterbo
Falsterbo

Ja, ich weiß, das ist ein Reisebericht über Schweden und Kopenhagen ist nicht Schweden - aber, wenn man schon mal da ist 🙃.

Die Fahrt von Malmö nach Kopenhagen mit dem Auto dauert gerade einmal 45 Minuten über die Öresund-Brücke. Das ist zwar mit 58,- € pro Strecke und Auto alles Andere, als ein Schnapper, aber die Überfahrt selbst ist schon auch ein Erlebnis. 

In Kopenhagen haben wir uns dann ein zentrales und bezahlbares Parkhaus für den Tag gesucht und los geht's. 

Wenn man nur einen Tag hat, ist und bleibt der Hop-On-Hop-Off Bus die beste Möglichkeit für Ersttäter. So bekommt man einen guten Eindruck, fährt an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei, wird durch die Erklärungen gebildet und kann nach Belieben und Zeit an ausgewählten Stellen aussteigen und etwas zu Fuß unternehmen. Wir haben uns für ein Kombi-Ticket aus Bus und Boot entschieden, das auch noch eine sehr schöne Hafen- und Kanalrundfahrt beinhaltet hat. 

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind dabei sicher der Hafen "Nyhavn", Schloss Amalienborg, Schloss Rosenborg, die kleine Mehrjungfrau, die Frederiks Kirke und der Tivoli. Natürlich darf auch ein gutes Smørrebrød nicht fehlen. 

Aus Zeitgründen haben wir die Sehenswürdigkeiten nur von Außen besichtigt, mehr wäre einfach nicht gegangen. Zum Abschluss haben wir dann noch lecker zu Abend gegessen und dann waren es ja auch nur noch 45 Minuten zurück nach Malmö.

Schloss Rosenborg
Schloss Rosenborg
Schloss Amalienborg
Café
Wachen
Frederiks Kirke
Frederiks Kirke
Nikolajkirche
Christianskirche
Gefion Springbrunnen
Eigtveds Pakhus
Salutstation Batteriet Sixtus
Die königliche Oper
Papirøen
Die kleine Mehrjungfrau
Vor Frelsers Kirke
Frederiks Kirke
Hafenrundfahrt
Schloss Amalienborg
Nyhavn
Nyhavn
Nyhavn
IMG_3675_edited.png
Göteborg

zurück

Gotland

vor

Nach Oben

© CIrrgang
bottom of page