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Oper & Harbour Bridge
Australien 2026

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Endlich da! Der Flug war, wie zu erwarten, anstrengend - trotz Business Class. Wir konnten kaum schlafen und Thai Airways ist definitiv nicht mit Emirates zu vergleichen (außer beim Preis 😂). Die Flugzeiten waren leider auch nicht so gut, wie sie bei Emirates gewesen wären. Ein nächtlicher Aufenthalt in Bangkok, wo man einmal quer durch den Flughafen laufen muss, um dann in einem wenig klimatisierten Bereich auf den Anschlussflug zu warten, trägt nicht zur Entspannung bei. Dennoch ist das natürlich Jammern auf sehr hohem Niveau und wir sind erstmal froh da zu sein. Zum Hotel nehmen wir uns ein Taxi, das klappt problemlos und dauert nur etwa 20 Minuten Fahrtzeit (30 €). Förmlich sensationell war die Immigration - zwischen Verlassen des Flugzeugs und Einsteigen ins Taxi sind ungelogen 15 Minuten vergangen, inklusive Koffer holen! Besser geht es nicht. Wir haben jetzt 22 Uhr Ortszeit (bei aktuell 9 Stunden Zeitverschiebung, was sich im Laufe der Reise zweimal ändern wird) und versuchen erstmal zu schlafen.

Am nächsten Morgen merken wir, wie anstrengend die Anreise in Kombination mit der neuen Zeit war - jetzt heißt es erstmal, langsam machen. Wir haben uns als Unterkunft in Sydney für das Hyatt Regency am Darling Harbour entschlossen, ein großer Kasten, aber mit schönen Zimmern, super Frühstück und - unseres Erachtens - guter Lage, da mit vielen Restaurants direkt um die Ecke und nicht unmittelbar im Zentrum. Wir schlendern also erstmal etwas am Hafen entlang und saugen die Atmosphäre in uns auf. Von Darling Harbour gibt es einfache Fährverbindungen zum Circular Quay und damit ins Zentrum, unter der Harbour Bridge hindurch und vorbei an der Oper. Die Fähren sind hier Verkehrsmittel , wie Bus und Bahn - Bezahlung erfolgt ganz einfach mit der Kreditkarte (eine Karte pro Person erforderlich!) durch Kontaktstellen. Karte beim Einsteigen und erneut beim Aussteigen vorhalten, und fertig - Fahrpreis wenige Cent.
Jetzt machen wir erstmal die ersten 100 Bilder von der Brücke und von der Oper 😁.

Darling Harbour
Darling Harbour
Darling Harbour
National Maritime Museum
Harbour Bridge
Harbour Bridge
The Rocks
Sydney Opera House
Sydney Opera House
Circular Quay
Luna Park

Leider ist es heute doch sehr bewölkt und wir erleben auch einen der ganz wenigen Regengüsse unserer Reise, können uns aber perfekt unterstellen. Vorteil des Wetters ist aber, dass es von den Temperaturen her angenehm ist, was dem Kreislauf zum Start zu Gute kommt. Es ist übrigens das Osterwochenende und entsprechend brechendvoll in der Stadt, zumal auch noch ein riesiges amerikanisches Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Der Zufall will es, und wir erwischen den ersten Samstag im Monat, was bedeutet, dass es im Darling Harbour ein Feuerwerk gibt. Das nehmen wir natürlich gerne mit, auch wenn wir ziemlich kaputt sind, aber wir müssen ja sowieso in einen vernünftige Rhythmus kommen.

Darling Harbour bei Nacht
Darling Harbour bei Nacht
Darling Harbour bei Nacht
Darling Harbour bei Nacht
Los geht's

Für den zweiten Tag haben wir uns "unseren" Klassiker, den Hop-On-Hop-Off Bus, ausgesucht. Es gibt zwei Routen, die rote Route, die alle innerstädtischen Sehenswürdigkeiten abfährt und die blaue Route, die zu den etwas weiter außerhalb gelegenen Stränden, wie Bondi Beach, fährt. Keine 5 Minuten von unserem Hotel entfernt gibt es eine Haltestelle und wir bekommen trotz des Osterwochenendes noch einen Platz auf dem offenen Oberdeck.

Unser erster Stopp ist "The Rocks", das älteste Stadtviertel von Sydney. Kurz nach der Landung der ersten Europäer in der Bucht entstanden hier Häuser aus Sandstein. Vom verwendeten Sandstein hat die Gegend ihren Namen erhalten. Das historische Viertel befindet sich nur wenige Gehminuten vom Circular Quay entfernt. Schon bald nach dem Bau 1788 hatte das Viertel den Ruf des Slums der Strafkolonie, in dem Seefahrer und Prostituierte einander trafen. In den 1970er Jahren gab es Pläne, The Rocks abzureißen und ein schönes neues Stadtviertel zu bauen. Die Pläne wurden nach massiven Protesten jedoch nie umgesetzt. Stattdessen wurde das Viertel renoviert und wiederbelebt. Heute ist dies eine beliebte Gegend für Touristen, die über die Terrassen und engen Gassen spazieren. Es gibt viele Cafés, Restaurants, Galerien und immer wieder finden Märkte statt, so auch heute - eine Mischung aus Kunst und Trödel.

Von The Rocks aus kann man auch über einige Treppenstufen auf die Harbour Bridge gelangen. Die von den Einheimischen "coat hanger" (Kleiderbügel) genannte Brücke besitzt acht Fahrstreifen (davon ein Busfahrstreifen), zwei Bahngleise, ein Fahrradweg und ein Fußweg. So kann man theoretisch die komplette Brücke zu Fuß überqueren, wir haben uns aber nur ein Stück gegönnt. Von hier aus hat man nochmal eine ganz andere Perspektive auf das Opernhaus und Circular Quay. Man kann auch - wenn man Monate im Voraus bucht - auf die Brücke klettern - sieht echt krass aus.

Hop-On-Hop-Off Sydney
The Rocks
The Rocks
The Rocks
The Rocks
The Rocks
The Rocks
The Rocks
Bridge Climb
Oper & Fähren
Circular Quay
The Rocks
Sydney Opera House

Da wir doch noch schwer mit der Zeitverschiebung zu kämpfen haben, entschließen wir uns, zunächst die restlichen Strecken im Bus zu bleiben und nur ab und zu aus dem Bus heraus ein Foto zu machen.

Sydney Tower Eye
Sydney
Circular Quay
Quay Quarter
Mural

Nur 10 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt und auch eine Haltestelle des Hop-On-Hop-Off Busses liegt das Queen Victoria Building. Das Queen Victoria Building (von Australiern, die Abkürzungen lieben, nur QVB genannt) ist ein fünfstöckiges Einkaufszentrum, das einen ganzen Block der George Street im Herzen von Sydneys CBD einnimmt. Das historische Gebäude ist Sydneys bekanntestes und prestigeträchtigstes Einkaufsziel und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern aus dem In- und Ausland an. Das Einkaufszentrum beherbergt führende australische und internationale Designer und über 140 Modeboutiquen, Juweliere, Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants. Das 1898 eröffnete QVB ist reich an Geschichte und architektonischer Pracht und besticht durch kunstvolle romanische Bauelemente, wunderschöne Buntglasfenster und prächtige, lichtdurchflutete Atrien.

Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building
Queen Victoria Building

Da Sydney quasi überall von Wasser umgeben ist, was ganz wesentlich zum Charme der Stadt beiträgt, spielt auch der Transport auf dem Wasser eine große Rolle. Wie bereits beschrieben, dienen dabei die Fähren als Verkehrsmittel, wie Bus und Bahn. So kann man mit den Fähren auch die außerhalb der Stadt gelegenen, aber gut zu erreichenden, Strände anfahren. Wir haben uns dazu entschieden, mal nach Manly zu fahren und dort etwas zu Bummeln und ggf. zu Abend zu essen. Als wesentlicher Hub für alle Fähren dient der Circular Quay. Beim Circular Quay handelt es sich eigentlich um Straßen und angrenzende Gebäude, welche rings um den Sydney Cove liegen. Sydney Cove war die Anlegestelle der First Fleet, welche 1788 Australien erreichte. An dieser Stelle wurde die erste Siedlung namens Sydney gegründet. Der ursprüngliche Name dieser Anlegestelle war Semi-Circular Quay, was seine eigentliche halbkreisartige Form beschreibt. Später wurde der Name aufgrund der Bequemlichkeit der Einwohner Sydneys auf seine heutige Form gekürzt. So eine Fahrt mit der Fähre ist letztlich eine deutlich günstigere Variante der angebotenen Hafenrundfahrten, bei denen man direkt um das Opernhaus fährt und eine tolle Sicht auf die Skyline hat. Da wir tatsächlich in Manly zu Abend gegessen haben, findet die Rückfahrt im Dunkeln an der beleuchteten Oper statt - ein Bonus. Manly selbst kann man zum Bummeln übrigens getrost vergessen, lediglich der Strand ist "ganz nett".

Sydney Opera House
Sydney Opera House
Manly Beach
Manly Beach
Sydney Opera House
Sydney Opera House
Sydney Opera House
Sydney Harbour Bridge
Luna Park
Sydney Opera House
Sydney Opera House
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