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Cutty Sark
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Cutty Sark

London 2013

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Absolutes Pflichtprogramm - für uns - war der Besuch der Cutty Sark, eines englischen Tee- und Wollklippers. Hintergrund ist, dass Nils im Englischunterricht genau dieses Thema gerade durchgenommen hatte und somit natürlich der Bezug dazu hergestellt werden musste. Die Besichtigung beginnt quasi schon mit der Anreise, die per Schiff auf der Themse erfolgen kann. Hierbei fährt man unter der Tower Bridge durch, entlang ehemaliger Hafenviertel, die heute vielfach zu entweder modernen Bürogebäuden oder noblen und teuren Wohnvierteln umgestaltet wurden.

Bei der Cutty Sark handelt es sich um den letzten auf der Welt noch erhaltenen Teeklipper. Sie wurde 1869 gebaut, um an dem damaligen Wettstreit des Tea-Run teilzunehmen, einer Fahrt von Europa nach Shanghai um das Kap der guten Hoffnung und Australien, um Tee einzukaufen - in England bekanntlich ein begehrtes Gut. Auf ihrer ersten Fahrt nach Shanghai benötigte sie 8 Monate bis sie wieder in London war und brachte 600.000 Kilogramm Chinesischen Tee mit - genug um 200 Millionen Tassen Tee zu machen. Sie konnte den Tea-Run jedoch nie gewinnen.

Cutty Sark

Mit der Eröffnung des Suezkanals wurde der Teehandel von Dampfschiffen übernommen, die es in 42 Tagen schafften, die Strecke zurückzulegen. Daraufhin wurde die Cutty Sark noch einmal umgebaut und zum schnellsten Segelschiff seiner Zeit. Ab sofort transportierte sie Wolle aus Australien. So schaffte sie es 5.000 Wollballen in 70 Tagen aus Australien zu beschaffen.

Cutty Sark

Seit Dezember 1954 liegt die Cutty Sark in Greenwich auf dem Trockenen und seit 1957 kann sie besichtigt werden. 50 Jahre später bekam sie erneut eine Restauration verpasst und liegt seitdem einige Meter höher, so dass man sie heute auch von unten besichtigen kann.

Cutty Sark
Cutty Sark

Fazit

 

Ab und zu ist eine Städtereise einfach etwas Tolles. Ohne große Anfahrtswege und ohne viel Fahrerei ermöglicht sie viele tolle Erlebnisse in relativ kurzer Zeit. Nun ist London für Ersttäter wie uns schon eine Stadt, die nicht nur wahnsinnig viel zu bieten hat, sondern auch ein Ort, der eine Auswahl an Zielen, die man sehen möchte, unabdingbar macht. Niemand kann behaupten, London innerhalb einer Woche gesehen zu haben. Wer auch nur ansatzweise das Erlebte auch genießen und verinnerlichen will, der muss eine Auswahl treffen. 

Das ist uns, denke ich, ganz gut gelungen. Der London Pass war dabei eine gute Unterstützung und hat nebenbei Geld gespart. 

Auch die Wahl, statt eines Hotels, eine Ferienwohnung zu buchen, hat sich als richtig heraus gestellt. So hatten wir zum einen für 3 Personen zwei Schlafzimmer, zum anderen konnten wir morgens und abends gemütlich in der Wohnung Essen und jeder hatte die Möglichkeit, sich auch mal zurückzuziehen.

Empfehlen können wir auch die Fahrt mit den Stadtbussen. Fast alle Busse sind Doppeldecker und bieten die Möglichkeit, oben zu sitzen. Das ist quasi, wie eine Stadtrundfahrt ohne Erläuterungen, aber gemütlich und mit schönen Ausblicken - besonders, wenn man es schafft, einen der Plätze oben in der ersten Reihe zu ergattern.

Zu den meisten Sehenswürdigkeiten Londons gibt es nicht viel zu sagen, zu oft sind sie schon beschrieben worden. Empfehlen möchten wir aber die Fahrt mit den Narrowboats auf den Kanälen Londons bis zum Camden Market. Eine sehr romantische, gemütliche Fahrt abseits der Hauptrouten der Touristen. Ein weiteres Kleinod ist für uns das Sherlock Holmes Museum.

London ist sicherlich fast immer eine Reise wert und außerdem auch sehr gut mit Kindern aller Altersstufen zu bereisen.

Wir werden sicher noch einmal wiederkommen.

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