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Ponta de São Lourenço
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Machico
Nordk�üste

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Der Osten der Insel ist anders! Hier - zumindest im äußersten Osten - ist es nicht mehr grün und es blüht nichts. Die Erde ist braun und felsig, es ist rauer, als im Süden und flacher, ohne wirklich flach zu sein. Außerdem ist es sehr windig, was dem sowieso schon rauen Atlantik nochmal einen besonderen Schub zu geben scheint. Bis auf die Ostspitze Ponta de São Lourenço, die als exzellentes Wandergebiet bekannt ist, hat man das Gefühl besonders wenige Menschen zu treffen. Umso schöner ist dieser Teil Madeiras. Wir können im Nachhinein nicht so richtig entscheiden, welcher Teil uns am Besten gefallen hat, der Osten gehört aber definitiv dazu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier beginnt der Osten schon kurz hinter Funchal. Dort steht die Christus-Statue "Cristo
Rei da Ponta do Garajau". Die Statue wurde 1927 (vor der brasilianischen Statue) errichtet und eingeweiht. Sie wurde von französischen Künstlern (Georges Serraz und Pierre Charles Lenoir) geschaffen und von einem lokalen Anwalt und Berater (Aires de Ornelas) finanziert. Sie ist 14 m hoch und im Art-déco-Stil gehalten.

Von hier aus hat man, wieder einmal, einen tollen Ausblick auf die Küste. Die Statue selbst ist ganz bequem vom Parkplatz aus zu erreichen. Von der Statue führen dann 220 Stufen hinunter zu einer weiteren kleinen Aussichtsplattform. Man muss aber nicht alle Stufen nehmen, um einen schönen Ausblick zu genießen und so sind wir auch nur etwas hinunter geklettert. Zur richtigen Jahreszeit kann man hier auch mit etwas Glück Wale beobachten, aber nicht mehr im November. 

Madeira Ostküste
Cristo Rei da Ponta do Garajau
Gelaufen
Nicht gelaufen
Blick Richtung Funchal
Blick Richtung Osten

Direkt neben dem Parkplatz für die Christus-Statue gibt es eine der 7 Teleféricos (Seilbahnen) auf Madeira. Diese hier wurde 2007 eröffnet und hat, wie die meisten auf Madeira, 2 Kabinen. Eine fährt hoch, die andere hinunter. Hier überwindet sie 200 Höhenmeter und man erreicht den (Kies-)Strand "Praia do Garajau" mit einem Café und einer Tauchschule. In der Nähe des Strandes befindet sich nämlich das Naturschutzgebiet "Reserva Natural Parcial do Garajau". Dieses Meeresschutzgebiet wurde 1986 eingerichtet. Es hat eine Tiefe von bis zu 20 m und einen felsigen Boden. Die Bedingungen für Unterwasserfotografie sind wohl gut. Die Fahrt mit der Seilbahn kostet übrigens 3,- Euro pro Person hin und zurück - Schnäppchen. Man kann auch über eine enge Serpentinenstraße mit dem Auto nach unten gelangen, kommt aber als normaler Besucher nicht bis ganz nach unten (für die Tauchgäste und zur Anlieferung am Café geht das wohl).

Entweder so ...
... oder so
Praia do Garajau
Welcome to Paradise
Teleférico do Garajau

Ganz im Osten der Insel liegt die Landspitze Ponta de São Lourenço. Dieser Landstrich ist so schön, dass wir hier sogar zweimal waren, einmal, um Fotos von Aussichtspunkten zu machen, einmal, um zu "wandern" - zumindest für unsere Verhältnisse.

Zunächst ging es zum Aussichtspunkt Ponta do Rosta, von wo man einen fantastischen Ausblick auf die Klippen hat. Es ist windumtost, felsig und in jeder Beziehung rau und einsam. Man kann ein bisschen den Berg hinaufklettern, was auch ich geschafft habe, um dann auch einen Blick auf die Nordküste zu erhaschen. Außerdem sieht man von hier die Landebahn des Flughafens. Je nach Windrichtung können die Flugzeuge auch hier von zwei Seiten landen. Wir sind zum Beispiel von dieser Ostseite aus angeflogen. Im Laufe der 2 Wochen auf Madeira haben wir dann aber nur noch Landeanflüge von Westen beobachtet. Im Weiteren sprechen hier die Bilder für sich.

Ponta de São Lourenço
Windisch
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Blick auf den Flughafen
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço

Kurz vor der "Sankt-Lorenz-Spitze" befindet sich der wohl bizarrste Fleck der Insel "Marinha da Quinta Grande". Hierbei handelt es sich um einen künstlich am Reisbrett entstandenen Ort mit zwei abschließbaren Eingangstoren, Wohngebäuden und eine kleinen Marina mit Hotel und Restaurant. Unseres Erachtens wohnt dort NIEMAND. Wir konnten zwar an der Marina einen Café trinken, aber ansonsten schien es wie eine Geisterstadt - keine Menschen, keine Geschäfte, keine bewohnten Häuser, das Hotel zu - sehr seltsam.

Marinha da Quinta Grande
Marinha da Quinta Grande

Bei unserem zweiten Besuch am Ponta de São Lourenço fahren wir bis zum finalen Parkplatz am Ende der Straße. Hier beginnt die Wanderung PR8. Auf Madeira sind die bekanntesten Wanderstrecken mit PR für Pequenas Rotas (kleinere Routen) und einer Nummer beschrieben, so kann man sich gut orientieren. Die Strecken sind auch alle sehr gut ausgeschildert. 

"Die Wandertour PR 8 erstreckt sich über die lange, schmale Halbinsel  São Lourenço, die im Gegensatz zu anderen Regionen Madeiras eine karge Landschaft zeigt.  Auf dieser Halbinsel findet man schroff abfallende Felsen in Rot und Ocker Tönen, auf dem Morro do Furado (Aussichtsgipfel) hat man eine schöne Rundumsicht auf Madeira und die Nachbarinsel Porto Santo. Auch Badestellen  sind unterwegs auf der Wandertour zu finden. Die auf- und abgehenden Pfade sind gut begehbar, ausgesetzte Stellen sind gesichert und für den Aufstieg auf den Morro do Furado benötigt man etwas Kondition. Dauer der Wanderung ca. 3 Stunden."

Wir sind natürlich nur einen kleinen Teil der Strecke gelaufen.

Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço

Natürlich gibt es östlich von Funchal noch weitere Orte, die man besuchen kann und wir teilweise auch besucht haben, so zum Beispiel Caniçal. Aber die haben uns nicht sonderlich gut gefallen oder wir waren nur zum Mittagessen dort und haben entsprechend auch keine Bilder gemacht. Spaß macht es für Interessierte, zu beobachten, wie die Flugzeuge am Flughafen von Madeira landen. Zwar ist die Landebahn heute lang genug (früher war das nämlich ein Problem), aber durch die Winde und die Landung fast in der Stadt, ist das schon schön anzusehen. Besonders gut geht das vom Miradouro Rosário. Fotos habe ich hier aber keine gemacht.

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