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MS African Queen
Ägypten 1999

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Nilkreuzfahrt
Ägypten Teil 2

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4 Uhr - der Wecker klingelt - ich glaub' ich bin im falschen Film. 5 Uhr kommt das Taxi, halb sechs sind wir bereits am Flughafen. Dann der Klassiker - unser Flug hat 2 Stunden Verspätung. Oh Mann, aber wir können es ja eh nicht ändern. Der Flug verläuft problemlos, etwas eng und bescheidener Service, aber sonst ohne Probleme. Wir landen in Luxor, wo quasi alle Nilkreuzfahrten starten. 17. Juni 1999 - 40° im Schatten. Schwer gewöhnungsbedürftig diese Hitze und so recht gewöhnen wir uns auch nicht daran. 

Schon am Flughafen wird man überall angesprochen, 50 Meter Koffertragen und schon will man Trinkgeld. Als wir andeuten, kein Bargeld mitzuhaben, stellt man den Koffer umgehend und wütend wieder ab. Cordu ist bereits genervt. Die Einschiffung auf der MS African Queen verläuft problemlos. Ab hier ist Alles viel ruhiger, der Service ist ausgezeichnet, man wird von vorne bis hinten betüddelt. Nur unsere Kabine ist viel zu warm, die Klimaanlage läuft unseres Erachtens nicht richtig. Mal sehen, was sich da machen lässt. Wir haben jetzt erstmal 3 Stunden Zeit und vergammeln diese. 

Um 19 Uhr gibt es ein Begrüßungsgespräch mit der Reiseleitung. Wir werden in die Gepflogenheiten an Bord eingewiesen und über die fakultativen Ausflüge und den Geldwechsel aufgeklärt. Übrigens: Das Schiff schwankt nicht die Bohne!

Das Abendessen ist sehr lecker (4,5 Gang Menü) und der Service erneut 1a. Es gibt noch die Möglichkeit zu einem Erkundungsspaziergang, aber wir sind zu müde und verzichten, zumal der gleiche Spaziergang morgen erneut angeboten wird.

MS African Queen
MS African Queen

7:00 Uhr ist offizielles Wecken. Wir haben uns den Wecker schon auf 6:30 Uhr gestellt und das ist auch gut so, denn um 8:00 Uhr fährt bereits der Bus ab. Die Nacht war übrigens besser, als gedacht. Die Klimaanlage hat ganz gut funktioniert und war uns morgens schon fast zu kalt. Nach einem ordentlichen europäischen Frühstück geht es zu unserem ersten Ausflugsziel, den Tempelanlagen von Karnak. Ein gewaltiger Bau mit einer imposanten Säulenhalle mit 134 Säulen auf einer Fläche von über
5.000 m². Es beginnt der typische Studienreise-Teil. Viele, lange Stops mit unendlich langen, teils interessanten, teils ermüdenden Erläuterungen. Und das alles bei 40° im Schatten. Wir müssen beide zugeben, dass das Zuhören bisweilen schwer fällt, bei der Fülle an Informationen und der Hitze. Das Problem der nervigen Händler stellt sich übrigens bis jetzt kaum. Zum einen kommen sie nicht in die Tempelanlagen, zum anderen kann man außerhalb der Anlagen schon damit leben.

Tempelanlage von Karnak
Tempelanlage von Karnak
Tempelanlage von Karnak

Unser nächster Stop ist an der Tempelanlage von Luxor. Diese ist viel kleiner, mit weniger Touristen, aber auch hübsch. Hier verweilen wir ca. 1 Stunde, bevor es wieder mit dem Bus zum Schiff geht. Es ist inzwischen 12 Uhr und wir haben 1 Stunde Pause, bevor es Mittagessen gibt. Hierzu werden wir ordnungsgemäß mit "Mahlzeit" begrüßt! Das Essen ist angenehm leicht, europäisch und sehr bekömmlich. Jetzt haben wir erstmal 4 Stunden Pause, bevor wir uns zu einer Stadtrundfahrt wiedertreffen. Der Nachmittag vergeht mit Lesen, Schlafen, Kniffel und Rumgammeln bei Bullenhitze. Etwas langweilig ist das schon, aber wir sind auch so groggy, dass das gar nicht so schlimm ist. Um 18 Uhr ist eine Stadtrundfahrt mit anschließender Besichtigung einer Parfümerie vorgesehen. Die Stadtrundfahrt ist voll für die Füße und der Besuch der Parfümerie die übliche Verkaufsschau, aber eigentlich ganz interessant. Nach dem Abendessen erzählt uns Mohamed - unser Reiseführer - noch einiges über Land und Leute, Bräuche, Sitten, Religion, Einkommen, Auskommen und Ägypten im Allgemeinen. Sehr spannend, auch wenn die Meisten schon halb schlafen.

Tempelanlage von Luxor
Tempelanlage von Luxor
Tempelanlage von Luxor
Am Nil
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