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Königspalast
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Bangkok Map

Heute geht es von Brisbane via Cairns und Hongkong nach Bangkok. Da ein Rückflug nach Frankfurt weder direkt noch ohne ewig lange Aufenthaltszeiten beim Zwischenstopp im Angebot war, haben wir uns entschlossen einen Stopp-over in Bangkok einzulegen - 2 Nächte. Wir sind elendig früh am Flughafen. Eigentlich bescheuert, aber zu damaligen Zeiten normal, da es noch kein Online-Check-In mit Platzreservierung gab. Wir bekommen also zwei Plätze am Notausgang und los geht es. Nach einem kurzen Stopp in Cairns geht es nach Hongkong. 6 Millionen Einwohner. Wir landen in der Abenddämmerung zwischen den Hochhäusern Hongkongs noch auf dem alten Flughafen. Beeindruckend und bedrückend zugleich, man kann den Bewohnern quasi beim Essen zusehen. Es regnet und ist bullenheiß. Zum Glück geht es gleich weiter nach Bangkok. Die zugestiegenen Chinesen scheinen entweder kein Benehmen oder keine Ahnung vom Fliegen zu haben. Erst stehen sie mitten im Startvorgang auf und gehen an die Staufächer - die Stewardess bekommt fast einen Herzinfarkt - und nach der Landung nehmen sie Kissen, Decken und alles, was sie sonst noch kriegen können gleich mit. Unglaublich! In Bangkok ist es tatsächlich noch schwüler, gut das wir ein Hotel mit Klimaanlage haben. Wir haben uns für ein Holiday Inn entschieden.

Tuk-Tuk

Eigentlich wollten wir ausschlafen, doch die innere Uhr lässt das nicht so recht zu. Also gönnen wir uns erstmal Frühstück - auf dem Zimmer. Da wir nun schon mal hier sind, machen wir eine Stadtbesichtigung. Wir beginnen mit dem Königspalast, in dem der
75 cm große Smaragd-Budda die wohl größte Attraktion ist. Seinen Namen hat die Figur von ihrer grünen Farbe. In Wirklichkeit ist der Budda jedoch aus Jadestein. Draußen ist es unerträglich heiß. Das kann man mit Worten gar nicht beschreiben, wir schwitzen wie die Schweine. Unser nächstes Abenteuer heißt "Tuk Tuk". Die allgegenwärtigen Gefährte mit drei Rädern, zwei Sitzplätzen für Gäste und höllischem Lärm sind die beste Möglichkeit, durch den Stadtverkehr zu kommen. Kostenpunkt 80 Pfennige pro Stunde und Person (ja, damals gab es noch die D-Mark!). Nach einer Fährüberfahrt über den Phrao Praja, besichtigen wir den Tempel Wat Aarun. Man kann ihn besteigen und hat einen fantastischen Blick über Bangkok. Wieder zurück geht es zum letzten Tempel für heute, dem Wat Po. Die Hauptattraktion hier ist eindeutig die 45 Meter lange liegende Buddastatue aus Gold. Die ist selbst für uns (nicht so Asien-Begeisterte) sehr beeindruckend. Massage fällt wegen akuten Schwitzens aus. Zurück zum Hotel fahren wir mit dem Expressboot über den Fluss. 

Königspalast

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Königspalast

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Königspalast

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Königspalast

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Königspalast

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Königspalast

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Wat Aarun
Wat Aarun
Phrao Praja
Phrao Praja
Liegender Budda
Wat Aarun
Liegender Budda
Steil!
Wat Po
Wat Po
Wat Po
Budda ist hier allgegenwärtig
Mönche

Der Tag der Heimreise nach Deutschland - nach 5 Wochen! Aber vorher ist nochmal Frühaufstehen angesagt. Wir machen einen weiteren Tagesausflug. Wir werden um 6:45 Uhr vom Hotel abgeholt, in einen größeren Bus umgeladen und los geht's. Unser erster Stopp ist ein typischer Touristopp. Wir bekommen eine Kokosnussfarm "gezeigt". Ziel ist es, den Touri zum Kauf von irgendwelchem Trödel zu bewegen. Ätzend, wir hassen so etwas. Als nächstes folgt eine Bootsfahrt durch die Klongs von Bangkok - Kanäle, an deren Ufer die Menschen Waschen, Baden, Kochen - kurzum Leben. Man bekommt mit, dass die Thailänder arm aber nicht unzufrieden scheinen. Das Boot legt direkt am sogenannten Floating Market an. Wir haben 1 Stunde Zeit, um am Ufer entlang zu bummeln, Fotos von diversen Brücken zu machen und natürlich, um zu konsumieren. Das ist wirklich spannend - alte Frauen in Kanus ohne Motor verkaufen vom Boot aus Obst, Gemüse, Strohhüte, frisches Mittagessen und vieles mehr an Kunden, die meistens ebenfalls in Kanus sitzen. 

Fahrt durch die Klongs
Fahrt durch die Klongs
Floating Market
Floating Market
Floating Market
Floating Market
Floating Market
Floating Market
Floating Market
Floating Market

Fazit

 

Wenn man die Möglichkeit hat, 5 Wochen zu Reisen und dann noch in einen weit entfernten Kontinent, der bei jedem Reisebegeisterten das Herz höher schlagen lässt, dann kann das Fazit eigentlich nur gut ausfallen. Wir hatten für diese Reise ja ausnahmsweise mal einige organisierte Touren in der Kleingruppe gebucht und am Ende muss man sagen, dass das kein Fehler war. Die Tour im Northern Territory war traumhaft, eine super nette und homogene Truppe - noch dazu mit nur 4 Personen plus Guide idealerweise klein besetzt. Hier kann man wirklich sagen, dass wir uns heute noch immer gerne daran erinnern. Die zweite Tour kann da sicher nicht mithalten. Die Größe der Gruppe im Roten Zentrum ist einfach zu groß, um wirklich homogen zu sein. Auch ist es schwierig hier den gleichen Level der Zusammenarbeit beim Zeltauf und -abbau, beim Kochen und beim pünktlich am Bus sein zu erreichen. Es gibt halt immer Menschen, die nicht wirklich mitmachen oder nicht wirklich teamfähig sind. Dennoch ist das natürlich jammern auf hohem Niveau. 

Wenn man mich im nachhinein fragt: "wie war Australien?", dann muss ich natürlich antworten, dass wir nur einen Bruchteil dieses riesigen Kontinents gesehen haben. Wir waren nicht in den großen Städten Sydney und Melbourne, wir waren nicht in Western Australia oder Tasmanien, u.s.w. Womit sich die Frage anschließt, ob wir wieder nach Australien reisen würden? Ja und nein. Um das Land erneut und weiter zu bereisen, um die Menschen Australiens kennen zu lernen und um die unglaublich tolle Natur und Weite zu genießen - auf jeden Fall! Aber, ich gebe zu, wir scheuen die enorm weite Anreise. Mit über 50 nochmal 24 Stunden Anreise auf sich zu nehmen, schreckt mich ab - ich bin wohl ein Weichei. Vielleicht, wenn die Reisezeit nicht Jahresurlaub ist, also in der Rente.

Was wir auf jeden Fall anders machen würden, ist die Wahl eines größeren Wohnmobils - der Campervan war wirklich klein - und der Verzicht auf Asien auf der Rückreise. Nach fast 5 Wochen mehr oder weniger Einsamkeit, war der Kulturschock in einer Metropole wie Bangkok doch zu heftig und nimmt leider auch etwas von der Magie, die man ohne den Stopp-Over nach Deutschland mitgenommen hätte.

In der Summe war es dennoch - natürlich - eine der herausragenden Reisen unseres Lebens (wenn man die Reisen überhaupt miteinander vergleichen kann/darf).

In diesem Sinne - Good Day Mate!

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