


zurück

vor
Das Abenteuer beginnt diesmal mit dem Flug - wir haben getrennte Flüge ab London, das heißt, bis London fliegen wir zu viert in einer Maschine, ab London um 10 Minuten zeitversetzt nach New York, Cordu und ich zuerst mit American Airlines, dann Nils und Lea mit British Airways - obwohl wir alles zusammen bei American Airlines gebucht haben! Den Hintergrund habe ich bis heute nicht verstanden - sei es drum. Da wir jedoch in Frankfurt alle gemeinsam eingecheckt haben, hat man Cordus Handgepäcks-Koffer, der dämlicherweise aufgegeben werden musste, weil uns der Mensch beim Check-In nicht leiden konnte, versehentlich auf Nils Flug und Namen gebucht. Wir kommen also in New York an und der Koffer ist nicht da. Nils und Lea sind telefonisch nicht erreichbar und so dreht der Koffer nach deren Ankunft einsam seine Runden, da die beiden ja davon nichts wussten. Am Ende haben wir 2 Stunden auf den Koffer gewartet - nervig.
Auch die Buchung eines Shuttles in die Stadt, die uns Booking.com umsonst spendiert hat, funktioniert nicht, kein Fahrer da. Nehmen wir halt ein Yello Cab. Alles kein Drama, aber irgendwie doch blöd.
Unser Hotel ist dafür sehr schön und auch toll gelegen. Wir übernachten im Mint House at 70 Pine, einem Art Deco Gebäude im Financial District mit Supermarkt im Erdgeschoss, U-Bahn in 2 Minuten Entfernung und Zimmern mit Küche, wo wir uns theoretisch selbst verpflegen könnten.

So, jetzt geht es aber endlich los! Nach einem reichlichen amerikanischen Frühstück im Diner um die Ecke (Pearl Diner), laufen wir erstmal über die Brooklyn Bridge nach DUMBO (Down Under Manhattan Bridge Overpass). Es ist noch sehr sommerlich heiß und wie immer sind hier viele Menschen unterwegs - ich weiß, viele Menschen in New York? Klingt unrealistisch 😂, aber insgesamt hatte ich diesmal das Gefühl, New York sei zumindest nicht zu überfüllt, bis auf wenige Plätze, wie den Times Square.
Schon von der Brücke und besonders von DUMBO aus hat man einen tollen Blick auf die Südspitze von Manhattan. Die Brooklyn Bridge ist knapp 2 Kilometer lang und man braucht schon einen Moment, um rüber zu laufen. In DUMBO kann man dann gemütlich am Wasser entlang schlendern und eine Kleinigkeit Essen oder etwas Trinken, sehr relaxed für New York.






Da mein Knie ja gerade erst operiert wurde, gönnen wir uns auf dem Rückweg die Fähre Richtung Battery Park, das gibt nochmal weitere Ansichten vom Wasser aus. Dort angekommen schlendern wir gemächlich in Richtung 9/11 Memorial. Zum Mittagessen gönnen wir uns etwas Italienisches im Einkaufszentrum Oculus. Das unterirdische Gebäude Oculus gleicht einer riesigen weißen Kathedrale. Der Boden besteht komplett aus weißem italienischen Marmor. Weiße, geschwungene Stahlrippen erheben sich am Dach des Gebäudes. Damit möchte Architekt Santiago Calatrava an die Flügel einer Taube erinnern – eine Würdigung des symbolträchtigen Ortes und der Anschläge vom 11. September 2001. Vier Milliarden US-Dollar hat der Oculus gekostet – mehr als vier Mal soviel wie die Elbphilharmonie. Jeden Tag nutzen 50.000 Pendler diese Station. Insgesamt sollen jeden Tag 250.000 Menschen durch den Hub strömen.






Am Nachmittag geht es dann zur ersten Attraktion aus dem New York Pass, dem One World Observatory. Viele New York Besucher finden, dass dies die am Ehesten zu vernachlässigende Aussichtsplattform ist, da sie ganz im Süden der Stadt liegt und im Gegensatz zu den anderen drei Plattformen hinter Glas ist. Da sie aber nun einmal Bestandteil des New York Passes ist, nehmen wir sie auch mit und ich finde, dass sie sich durchaus lohnt. Zum einen ist sie wirklich sehr hoch und bietet damit einen Blick über viele Gebäude hinweg, zum anderen finde ich die verschiedenen Perspektiven spannend und kann somit auch dieser etwas abgewinnen. Am Ende muss natürlich jeder selbst entscheiden und ohne Pass summieren sich die Eintritte schon gewaltig.

Heute geht es erstmal zur Freiheitsstatue und zu Ellis Island. Manche Attraktionen sind mit dem New York Pass schon etwas umständlich, da man erst den Pass gegen Eintrittskarten an der Kasse tauschen muss und somit trotz bereits bezahltem Eintritt anstehen muss - kann man besser machen. Zur Freiheitsstatue und zu Ellis Island geht es mit dem Schiff. Diesmal steigen wir auch auf Liberty Island aus und laufen einmal um die Insel. Um in die Krone der Freiheitsstatue zu kommen, muss man zwar Monate im Voraus reservieren, ob das sich lohnt ist schwer zu sagen, aber der Blick auf die Freiheitsstatue von Nahem ist schon schön und diesmal ist es, im Gegensatz zu unserem letzten Besuch auch nicht so voll. Das Immigration Museum auf Ellis Island schauen wir uns auch erneut an, ist wieder eine gut gemachte Geschichtsstunde, bei der man sein eigenes Tempo gehen kann und über Kopfhörer zu den verschiedenen Stationen etwas erzählt bekommt. Insgesamt ein gemütlicher Vormittag.


Weiter geht der Bericht auf der nächsten Seite, um die einzelnen Seiten nicht zu sehr zu überfrachten.






































