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New York vom Wasser aus
New York 3

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American Museum of Natural History
Rocky Mountains

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Wir beginnen den Tag im American Museum of Natural History, was von unserer Unterkunft aus am anderen Ende der Stadt in der Upper Westside liegt. Das war ein besonderer Wunsch von Nils, den das Museum schon beim ersten Besuch so beeindruckt hat, dass er hier unbedingt nochmal hin wollte. Im Pass enthalten, kein Problem.

Das Naturkundemuseum, das bereits im Jahre 1869 eröffnet wurde, befindet sich zentral in Manhattan und grenzt unmittelbar an den Central Park an. Es gehört heute zu den größten Museen seiner Art und beheimatet nicht weniger als 30 Millionen Exponate. Dem riesigen, monumental wirkenden Bauwerk gelingt es auf insgesamt fünf Stockwerken, die Geschichte der Erde und die seiner Bewohner den Besuchern näher zu bringen. Das American Museum of Natural History in New York verfügt über einzigartige Objekte, die das Museum so zu einer führenden Einrichtung für Heimat- und Naturkunde machen.

Die Größe des Museums ermöglicht es Besuchern, ganze Tage dort zu verbringen. Wenn die Zeit knapp ist, sollten jedoch zumindest die folgenden Highlights besichtigt werden: Die imposant aufgebauten Fossilien von Dinosauriern, der Meteorit, der stolze 34 Tonnen auf die Waage bringt sowie die detailgetreuen Nachbildungen von Landschaften und Tieren aus einer früheren Zeit. Zudem gibt es für Besucher auch das Rose Center for Earth and Space zu bestaunen. Dieses vermittelt einen plastischen Eindruck der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt und verfügt zudem über ein großes Planetarium. Ein weiteres Highlight ist das IMAX-Kino. Dieses zeigt Naturphänomene in einer sehr eindrucksvollen Art und Weise.

American Museum of Natural History
American Museum of Natural History
American Museum of Natural History
American Museum of Natural History
American Museum of Natural History
American Museum of Natural History
American Museum of Natural History
American Museum of Natural History

Nach dem ganzen Gelatsche durch das Museum brauchen wir jetzt erstmal eine Mittagspause. Ein Italiener in der Gegend kommt uns da wie gerufen. Wir wollen aber noch mit dem Fahrrad durch den Central Park radeln, das gehört für uns einfach zu einem New York Besuch dazu. Die Fahrradleihe ist ebenfalls im New-York-Pass inbegriffen und liegt direkt um die Ecke vom Central Park. Wir nehmen 2 e-bikes und 2 normale Fahrräder, die sind sicher nicht die Besten, aber für 2-3 Stunden gemütlich fahren kein Problem. Im Central Park darf man sozusagen sowieso nur außen herum fahren, direkt rein kommt man nur zu Fuß. Daher stellen wir das Fahrrad auch mal ab (Schlösser sind mitgeliefert) und laufen ein Stück, gönnen uns ein Eis und können so ein paar Fotos machen. Wir stoppen insbesondere an der Region um die Bow Bridge und dem Bethesda Fountain.

Bow Bridge
Central Park
Darf's noch etwas mehr sein?
Gassi
Central Park
Central Park
Bethesda Fountain
Mosaik in der Unterführung am Bethesda Fountain

Diesmal wollen wir noch die Bootstour einmal um die Insel Manhattan machen, die wir letztes Mal nicht gemacht haben, weil das Nils damals zu langweilig war. Ich mache es kurz, er hatte Recht, außer ein paar netten Ausblicken vom Wasser aus - auch auf der selten besichtigten Ost-Seite - lohnt sich die Tour eher nicht. Die Fahrt ist zwar sehr gemütlich nach all dem Laufen, aber einfach zu lang mit 2 1/2 Stunden.

New York City vom Wasser aus
New York City vom Wasser aus
Circle Line
New York City vom Wasser aus
New York City vom Wasser aus

Was meines Erachtens bei einem New York City Besuch auch nicht fehlen darf, ist der Besuch der Grand Central Station. 

Das New Yorker Grand Central Terminal wurde im Februar 1913 eingeweiht und erzählt eine Geschichte von großartiger Ingenieurskunst, dem Überdauern der Zeit bis hin zur Auferstehung in neuem Glanz. 1978 setzten sich der Architekt Philip Johnson und die frühere First Lady Jacqueline Kennedy Onassis dafür ein, den Bahnhof unter Denkmalschutz zu stellen, um dieses Gebäude für die New Yorker künftiger Generationen zu erhalten. Die Decke in der riesigen, kathedralen Haupthalle ist mit zwölf goldenen Sternbildern und 2.500 Sternen bemalt, von denen 59 von LEDs beleuchtet werden.

Warum wurden die Tierkreiszeichen verkehrt herum gemalt? Niemand weiß genau, wie es dazu kam, doch laut Cornelius Vanderbilt, dem Bauherrn und Stifter der Grand Central Station, war es so geplant. Der Tierkreis in seinem Eisenbahn-Tempel sollte nicht aus menschlicher, sondern aus himmlischer Perspektive richtig herum gesehen werden.

 

Anschließend laufen wir zumindest noch zum Flat Iron Building. Das Flat Iron Building (Bügeleisen-Gebäude) zählt zu den bekanntesten und charakteristischsten Gebäuden New Yorks. Zu sehen ist es in zahlreichen Filmen, Werbungen und Fotos. Seine Form ist wirklich außergewöhnlich - die schmale Front des dreieckigen Hochhauses misst gerade einmal zwei Meter.

Grand Central Terminal
Grand Central Terminal
Grand Central Terminal
Grand Central Terminal
Grand Central
Grand Central Terminal
Grand Central Terminal
Flat Iron Building

Der Abend gehört dem Besuch des Empire State Buildings. Auch hier braucht man eine Reservierung für einen bestimmten Time Slot und auch hier gilt, hoch mit fester Zeit, runter, wann man will. Entsprechend voll ist es hier, zumal die Plattform nicht wirklich groß bzw. breit ist. Man muss schon etwas drängeln um vorne stehen zu können. Spannend ist, dass das Wetter recht bewölkt ist und wir am Horizont ein Gewitter sehen können. Es gibt immer mal wieder Blitze und alle versuchen diese mit dem Handy einzufangen. Ansonsten finde ich das nach wie vor eine tolle Plattform für Sonnenuntergang und Nacht.

Blick vom Empire State Building
Blick vom Empire State Building
Empire State Building
Blick vom Empire State Building
Blick vom Empire State Building
Blick vom Empire State Building
Blick vom Empire State Building
Empire State Building

Alles haben wir natürlich auch diesmal nicht "geschafft". So waren wir wieder nicht in der Library - kein Zeitfenster frei, und ich habe auch nicht den Highlinepark besucht. Außerdem wollte ich mal in den Meatpacking District und auf Little Island am Hudson River. Vielleicht also doch noch ein dritter Besuch? Wir werden sehen.

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