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Garden of the Gods
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Jetzt machen wir uns wieder auf den Weg gen Süden. Zunächst geht es nochmal nach Colorado, genauer nach Colorado Springs. Unser Haus dort war leider das schlechteste der Reise, nicht wirklich sauber und mit diversen Mängeln - manchmal hat man eben auch Pech, das war aber das Einzige dieser Art auf der Reise. Colorado Springs ist die zweitgrößte Stadt in Colorado mit knapp 500.000 Einwohnern. Sie liegt sehr gut, um diverse Besichtigungen und Ausflüge zu machen, bietet aber auch selbst aufgrund ihrer Größe viele Möglichkeiten zu Unternehmungen und Aktivitäten.  

Nach einem langen Fahrtag von South Dakota entscheiden sich die Kinder mal etwas für die Uni zu machen und einen Tag mit Besichtigungen auszusetzen. Also machen Cordu und ich uns alleine auf den Weg. 

Unser Ziel ist der Park "Garden of the Gods", der quasi direkt im Ort liegt. Der Garden of the Gods ist berühmt für seine markanten roten Felsformationen, die sich majestätisch vor der Kulisse des Pikes Peak erheben. Diese einzigartigen geologischen Formationen sind das Ergebnis von Millionen Jahren der Erosion. Die Vielfalt der Formen und Strukturen ist beeindruckend, von freistehenden Säulen über steile Felswände bis hin zu eleganten Bögen gibt es hier eine Fülle von visuellen Highlights zu entdecken.

Garden of the Gods
Garden of the Gods

Der Name stammt übrigens nicht, wie bei so vielen anderen Parks, von hiesigen Indianerstämmen ab. 1859 kamen zwei Landvermesser in diese Gegend, von denen einer beim Anblick der roten Felsen gesagt haben soll, dies sei ein idealer Platz für einen Biergarten. Sein Begleiter entgegnete sinngemäß „Biergarten? Aber einer für die Götter! Nennen wir es Garden of the Gods“. Ein Biergarten wurde nie eröffnet, doch der Name blieb erhalten. Übrigens kostet dieser Park keinen Eintritt. 

Garden of the Gods

Ungefähr eine Stunde Fahrzeit südwestlich von Colorado Springs liegt die Royal Gorge, eine Schlucht, die von einer Brücke überspannt wird. Die Brücke gehört zu den höchsten Brücken der Welt. Die Hängebrücke überquert die Wildwasser des Arkansas River in einer Höhe der Fahrbahn von 291 Metern. Sie war vom Zeitpunkt ihrer Fertigstellung 1929 bis zur Eröffnung der Liuguanghe-Brücke im Jahr 2001 die höchste Brücke der Welt. Die Royal Gorge Bridge wurde als reine Touristenattraktion und Teil eines Vergnügungsparks erbaut und diente nie einer effektiv benötigten oder genutzten Straßenverbindung. 

Royal Gorge Bridge
Royal Gorge Bridge
Royal Gorge Bridge & Park

Über die Brücke kann man entweder laufen oder mit einem Bimmelbähnchen fahren. Wir haben uns aber für Laufen entschieden. Eigentlich gibt es auch noch eine Gondel, die man dann sozusagen auf dem Rückweg als alternative Überquerung der Schlucht nehmen könnte. Da wir aber einen sehr windigen Tag erwischt haben, fährt die Gondel nicht, so dass wir beide Strecken zu Fuß gegangen sind. Ansonsten gibt es noch diverse Aktivitäten, wie Klettern, Raften in der Schlucht oder Zip-Lining, die wir aber alle nicht genutzt haben. 

Royal Gorge Bridge
Rafting
Rafting
Royal Gorge Bridge
Arkansas River

In Colorado Springs gibt es das U.S. Olympic and Paralympic Museum. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Homage an die US-Amerikanischen Olympioniken vergangener Tage, behandelt aber auch die Olympischen Spiele im Allgemeinen. So gibt es zum Beispiel Nachbildungen aller Olympischen Fackeln - Sommer- und Winterspiele - oder aller Medaillen der jeweiligen Spiele oder Filme über politische Hintergründe aller Olympischen Spiele. Unter Zuhilfenahme neuester Technologien werden dem Besucher die spannenden Geschichten der Athleten sowie die diversen Olympischen Disziplinen näher gebracht, immer unter der Voraussetzung der Barrierefreiheit und Inklusivität. Gäste können ihre Tour durch das Museum ganz persönlich gestalten und an ihre Präferenzen bezüglich Sportart sowie an ihre Bedürfnisse anpassen. So kann man gegen einen Sprinter anlaufen, sich im Bogenschießen üben oder einen Slalom auf einer olympischen Strecke absolvieren. Ich kann hier nur wiederholen, was ich schon so oft gesagt habe - Museen können die Amerikaner!

U.S. Olympic & Paralympic Museum
U.S. Olympic & Paralympic Museum
U.S. Olympic & Paralympic Museum
U.S. Olympic & Paralympic Museum

Die Weiterfahrt nach New Mexico hält wieder viele Kilometer für uns parat, die wir fahren müssen. Da kommt es uns doch sehr gelegen, dass es auf halber Strecke, noch in Colorado, den Great-Sand-Dunes-Nationalpark gibt. 

Great Sand Dunes National Park

Sanddünen wie in der Sahara und das direkt vor den schneebedeckten Gipfeln der Rocky Mountains Ausläufer! Es sind wirklich riesige Sandberge, die sich zu Füßen der fast 4.000 Meter hohen Sangre de Christo Mountains bis zu 200 Meter hoch auftürmen. Dieses Naturwunder wurde in Jahrmillionen durch das Zusammenspiel von Wind und Wasser geschaffen. Wer will kann sich am Parkeingang Boards ausleihen und die Sanddünen herunterfahren, vorausgesetzt er oder sie ist sie vorher hochgeklettert 😅.

Bei uns hat aber keiner so recht Lust darauf und so laufen wir "nur" vom Parkplatz aus zu den Dünen. Auch das Erklimmen scheint uns in der Mittagshitze kein Spaß zu sein, ist doch das Laufen im hohen Sand so schon mühsam genug . Der Blick mit den Bergen im Hintergrund und den Schatten die auch zu dieser Tageszeit geworfen werden, ist allerdings schon besonders. Es handelt sich übrigens um den jüngsten Nationalpark der USA.

Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
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Great Sand Dunes National Park
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Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
Great Sand Dunes National Park
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