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Boyabreen
Die letzten zwei Tage waren wirklich zum davonlaufen, es hat ununterbrochen geregnet, um nicht zu sagen geschüttet. Natürlich wussten wir, auf was wir uns einlassen, Norwegen im Oktober zu bereisen, aber frustrierend ist es dann doch. Dabei hatten wir noch Glück, an einigen Orten Norwegens, die wir vorher schon besucht hatten, gab es Überschwemmungen und Straßensperren. Dabei ist der Regen nur ein Teil des Problems. Da es so warm ist (18 Grad), schmilzt das Eis der Gletscher auf den Bergen und die Wassermassen fließen die Berge hinunter. Entsprechend haben wir die letzten Tage nicht viel gemacht, etwas Shopping und Fahrerei zum jeweils nächsten Ort. Ein paar Stopps am Aussichtspunkt Stegastein im Regen und am Gletscher Boyabreen bei kurzem Regenstopp waren alles. Heute aber werden wir belohnt – der Regen hat sich verzogen, es ist recht kalt geworden (2 Grad morgens) und die Sonne kommt raus. Schon der Blick aus dem Hotelfenster auf den Norddalsfjord mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund und der frühen Sonne lässt das Herz höher schlagen. Das weckt die Lebensgeister neu.
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Geirangerfjord
Wer an Norwegen denkt, dem fallen bestimmt als Erstes Bilder vom Blick auf den Geirangerfjord ein. Genau da wollen wir heute hin. Nach einer kurzen Fährüberfahrt, den ersten Stopps mit tollem Ausblick und dem Durchfahren des Ortes Geiranger, erreichen wir den Aussichtspunkt Flydalsjuvet. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf Geiranger und den Fjord. Die Sonne steht heute Vormittag ideal im Rücken und scheint auf den Fjord. Auf dem unteren Plateau steht außerdem die Installation „Fjordsetet", die von der Königin Sonja im September 2003 enthüllt wurde, eine Art Liegestuhl aus Stein und Holz mit Blick auf den Fjord. Hier zeigt sich wieder einmal, wie toll es bei schönem Wetter um diese Jahreszeit ist, denn hier sind kaum andere Touristen.

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Geirangerfjord
Noch weiter oben, auf 1.500 Metern Höhe, gibt es noch den Aussichtspunkt Dalsnibba. Leider ist die Straße hierher geschlossen, wahrscheinlich ist es jetzt im Herbst einfach zu gefährlich. Wir schießen aber noch ein paar Bilder auf dem Hochplateau mit schneebedeckten Bergen und spiegelglatten Seen – traumhaft. Nun geht es wieder zurück nach Geiranger, wo wir die Autofähre nach Hellesylt nehmen. Um diese Jahreszeit ist das die einzige Möglichkeit, den Geirangerfjord vom Wasser aus zu beobachten. Ausflugsschiffe fahren jetzt nicht mehr, sowie es übrigens auch quasi keine Kreuzfahrtschiffe mehr gibt. In 10 Tagen kommt das letzte für 2018, bis dahin bleibt es leer. Man erzählt uns, dass die Autofähre sowieso quasi ausschließlich für Touristen ist und tatsächlich bekommen wir an Bord Erklärungen in drei Sprachen. Die Fahrt dauert 1 Stunde und ist sehr schön. Da die Fähre sehr langsam fährt, lässt sich auch der recht kalte Fahrtwind ganz gut ertragen. Wir machen eine Zillionen Bilder und am Hafen angekommen geht es zurück zum Hotel. Bei Salat von der Theke des hiesigen Supermarktes, und mit Blick auf die langsam untergehende Sonne am Fjord, lassen wir den Tag ausklingen.
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Trollstigen
Heute wollen wir über den weltbekannten Trollstigen nach Ålesund fahren. Zunächst liegt auf dem Weg noch Gudbrandsjuvet. Gudbrandsjuvet ist eine 5 Meter breite und 20-25 Meter tiefe Schlucht, die der Fluss Valldøla gegraben hat. Sie liegt gut erreichbar zwischen Valldal und dem Trollstigen und kann auf abgesicherten Wegen und von einer Fußgängerbrücke aus besichtigt werden. Das Wasser formte hier ein System aus tiefen Gletschermühlen und bizarren Formationen. Die Schlucht ist unter der Wasseroberfläche etwa ebenso tief wie darüber. Ein kurzer Stopp und ein paar Fotos reichen hier aus.
Im Grunde genommen ist der Trollstigen auch nichts weiter, als eine Serpentinenstraße, wie wir sie in den letzten Tagen x-mal gefahren sind. Das Besondere ist, dass die Serpentinen in eine Schlucht gebaut wurden und mehrere Wasserfälle an und um die Straße rauschen. Die Bergstraße schlängelt sich in elf Haarnadelkurven vom Tal Isterdalen zur Passhöhe Stigrøra hinauf. Die Straße, die die Ortschaften Åndalsnes und Valldal verbindet, ist an manchen Stellen direkt in den Fels gehauen, an anderen Stellen ist sie mit Natursteinen aufgemauert. Auf halber Strecke zur Passhöhe führt eine Natursteinbrücke über den eindrucksvollen Wasserfall Stigfossen. Jede der elf Haarnadelkurven trägt einen eigenen Namen. Die meisten Kurven sind nach dem Vorarbeiter des Arbeitstrupps benannt, der für den Bau der jeweiligen Kurve verantwortlich war. Dort, wo sich heute die Bergstraße Trollstigen die steilen Berghänge hinaufwindet, verlief früher ein alter Bergpfad. Da im Tal Romsdalen jedes Jahr ein großer Markt stattfand, wurde die Route über das Stegagebirge von den Einwohnern der Region schon seit vielen hundert Jahren genutzt, um möglichst schnell von Tal zu Tal zu gelangen. Doch erst als 1939 die Bergstraße eröffnet wurde, entwickelte sich die Strecke zum Touristenmagneten.
Wir erreichen den Trollstigen von der oberen Seite über ein Hochplateau mit herrlichen Aussichten. Es ist empfindlich kalt geworden, 2 Grad mit eisigem Wind. Oberhalb des Trollstigen hat man Plattformen gebaut, von denen man tolle Ausblicke auf die Straße und die Schlucht hat. Wir sind mal wieder fast allein, herrlich! Auch auf der Fahrt nach unten können wir problemlos mehrfach anhalten und Fotos machen.
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