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Sirmione
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Der zweite touristische Overkill am Gardasee - neben Limone - ist Sirmione. Wahrscheinlich übertrifft das Limone sogar nochmal. Dennoch haben wir uns im Rahmen unserer kleinen Reise auch hierhin gewagt. Der Hauptgrund, warum wir die Stadt nicht ausgelassen haben, liegt wohl daran, dass hierher auch eine Fahrt mit dem Boot ab Salò möglich war. Summa Summarum sicherlich ein kompletter Tagesausflug, da das Schiff an mehreren verschiedenen Orten hält, aber wir haben ja Zeit.

Ein breiter Wassergraben trennt Sirmiones verkehrsberuhigte Altstadt vom Festland, das hier schmal und lang vier Kilometer in den Gardasee ragt. Neben der einzigen Brücke thront eine trutzige Scaligerburg, die man besichtigen kann, was wir aber ausgelassen haben. Hat man sich durch die engen Gassen der Stadt gekämpft, erreicht man die sogenannten Grotten des Catull. Am Ende der Zypressen- und Olivenhaine liegen diese Ruinen einer der größten römischen Villen Italiens. Hier an der Inselspitze ist das Ufer von einem breiten Ring aus Kalksteinplatten umgeben und man findet einige sehr schöne Badestellen.

Sirmione
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Grotten des Catull
Grotten des Catull
Grotten des Catull
Grotten des Catull
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Grotten des Catull
Grotten des Catull
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Grotten des Catull
Grotten des Catull
Grotten des Catull
Grotten des Catull
Grotten des Catull

Wenn man am Gardasee ist und Zeit hat sollte man meines Erachtens auch einen Ausflug nach Verona machen. Verona liegt ca. 1,5 Autostunden von Gardone Riviera entfernt (wenn man gut durchkommt) und ist vor allem wegen der Arena und dem Balkon von Romeo und Julia bekannt. In der Arena von Verona, einem gut erhaltenen römischen  Amphitheater im historischen Zentrum der Stadt, finden regelmäßig Opernaufführungen statt. Wir hatten auch kurz überlegt, eine solche zu besuchen, aber die letzte Aufführung der Saison hätte direkt am zweiten Abend unserer Reise stattgefunden und das wäre uns zu stressig geworden. So haben wir uns entschlossen, einfach so die Stadt zu besichtigen. Zwar kann man die Arena auch ohne Aufführung besichtigen, aber leider nicht an dem Tag unseres Besuchs - haben wir im Vorfeld nicht gecheckt - Schade. So haben wir uns wieder einmal dem so häufig genutzten Hopp-On-Hopp-Off Bus gewidmet, der besten Möglichkeit zur Besichtigung, wenn man nur einen Tag hat. Dadurch kommt man an alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und hat auch noch gleich den Transport geregelt.

 

Die Stadt, die vor allem durch ihre geschichtliche Entwicklung und die unvergleichbar gut erhaltenen historischen Bauten sowie seine geografische Lage besticht, ist ein Ort voller Leben und Geschäftigkeit. Verona wurde in vorchristlicher Zeit von den Rätern und Euganeern gegründet und befand sich schließlich ab 89 v. Christus unter römischer Kolonie. Nach verschiedenen weiteren Unterwerfungen wurde Verona 1797 österreichisch und erst 1866 fiel Verona an das Königreich Italien. Die Vergangenheit hat das Stadtbild stark geprägt. Die Stadt besteht aus vielen bedeutenden historischen Gebäuden, Denkmälern und Überresten vergangener Kulturen. Die UNESCO ernannte daher im Jahre 2000 die Stadt zum „Kulturellen Erbe der Menschheit“. Die Begründung lautete, dass die Stadt seit 2000 Jahren wächst und sich weiterentwickelt, aber dennoch wusste, so viele alte Gebäude im besten Zustand zu pflegen.

Verona ist außerdem die weltberühmte Kulisse von William Shakespeares „Romeo und Julia“. Der wichtigste Anlaufpunkt für Besucher ist dabei die Casa di Giulietta (Haus der Julia) mit dem berühmten Balkon und der Bronzestatue der Julia. Schon schräg für eine Romanfigur!

Verona
Arena di Verona
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Verona
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Casa di Giulietta
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